KDE neon – Mehr KDE geht nicht.

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Was ist KDE neon?

KDE neon. Klingt nach der x-ten Distro mit KDE, von denen es schon jetzt zu viele gibt. Aber KDE neon ist anders.

KDE neon wurde im Januar 2016 bei der FOSDEM von Jonathan Riddell, einem ehemaligen Kubuntu Entwickler, angekündigt, . Das Ziel von KDE neon ist eine möglichst pure Implementation von KDE mit den aktuellsten Paketen, auf einer stabilen Basis (Ubuntu).

KDE Neon Dektop mit Plasma 5.6

KDE Neon Dektop mit Plasma 5.6

Wo ist der Unterschied zu Kubuntu?

Der Unterschied zu Kubuntu liegt in der Updatekadenz. Neon möchte alle KDE releases möglichst zeitnah updaten, für manche Pakete sollen Updates sogar 1 Stunde nach dem Git-Release der Entwickler kommen. Also eine Distro deren Hauptzweck es ist, eine Demo für die allerneusten Features von KDE zu sein, auf der Basis von Ubuntu 16.04.

KDE Infocenter auf Neon

KDE Infocenter auf Neon

Kann man es als Daily Driver benutzen?

Wie vorhin schon erwähnt, Neon versucht eine Demo für den aktuellen Status der KDE Tools, Frameworks, Apps, Plasma usw. zu sein; und zur Zeit ist es auch nicht viel mehr. Auf der Website wird gerade nur eine Developer Edition angeboten, und dort sind außer der Plasma Shell, dem Software Store und einem Terminal nicht wirklich viel Dinge vorinstalliert. Es fehlen sogar noch ein Dateimanager, Browser und andere Programme die man von einer Linux-Distribution erwartet, aber diese sind geplant und werden hoffentlich in Kürze hinzugefügt werden. Das alles lässt sich aber jetzt schon nachinstallieren.

Zusammenfassung

KDE neon ist noch nichts für den Durchschnittsbenutzer, aber auf einem guten Weg. Das Zielpublikum liegt aber eher bei KDE-Enthusiasten und KDE-Entwicklern. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass neon die Situation für alle Distros mit KDE verbessert, da es eine Platform bietet auf der alle KDE-Tools nebeneinander getestet werden können, bevor sie in anderen Systemen landen.