Hands-On: Das KDE-Slimbook auf der FOSDEM 2017

Das KDE-Projekt stellt, in Zusammenarbeit mit dem spanischen Hersteller Slimbook, einen 13″ Laptop vor. Wir durften diesen auf der FOSDEM 2017 ausprobieren.

Warum?

Softwareentwicklung ist schwer. Das liegt unter anderem daran, dass Bugs nicht immer einfach einer Quelle zuzuordnen sind. Sie können z.B. nur in einer spezifischen Hardware/Software Kombination auftreten, oder von einem anderen Prozess stammen.
Dieses Problem war besonders für das KDE-Team relevant, da sie als Desktop-Enviroment und Anwendungs fokussiertes Team, keinerlei Kontrolle über Betriebssystem und Hardwareebene haben (Das gleichzeitige Unterstützen von verschiedenen Linux-Derivaten hilft natürlich auch nicht bei der Fehlersuche).

Seit einem Jahr gibt es zumindest eine Distro die vollständig in der KDE-Community verankert ist: KDE-Neon. Wir haben die erste Revision dieser Ubuntu-Basierten Distro reviewt, in der Zwischenzeit ist Neon zur Go-to Distro für KDE-Fans geworden.

Das letzte Puzzlestück um alles aufeinander abzustimmen ist natürlich die Hardware. Mehr Hintergründe erfahrt ihr in diesem KDE-Blogpost.

Hardware

Das KDE-Slimbook wird in zwei Varianten angeboten, mit i5(729€) und i7(849€). Beide Modelle kommen mit Skylake und einem 13.3″ 1920×1080 Bildschirm, und zwei USB-3.0-Ports. Leider keinem USB-Typ-C, und keinem Ethernetport. Auch fanden wir das Touchpad ein wenig widerspenstig, sonst aber keine äußerlichen Makel. Die genauen Specs könnt ihr hier nachlesen.

Der RAM lässt sich bis zu 16 GB hochrüsten, auch die eingebaute mSATA SSD lässt sich bis 500 GB upgraden. Wir haben über die verschiedenen Optionen schon im Podcast #26 geredet, ca. bei 1:54:50.

Software

KDE-Neon kommt natürlich vorinstalliert, aber es scheint so als würde Slimbook planen in der Zukunft auch andere Distros zu unterstützen.

Ihr könnt, wenn ihr jetzt überzeugt seid, euer KDE-gebrandetes Slimbook hier vorsbestellen, verschickt wird aber erst ab dem 15.März.

Matthias, aus dem Podcast, hat auch auf Call-a-Tux.de darüber geschrieben.

  • Peter Linzbauer

    Das Tastaturlayout geht ja gar nicht, da wo die ENTF-Taste sein sollte schalte ich den Rechner aus. Nicht alles was Apple vormacht ist besser!