LiMux: München geht den Schritt zu Windows zurück

 

Nun ist es doch beschlossen. Die Verantwortlichen trafen sich heute und beschlossen was viele schon ahnten. München wird zurück zu Microsoft Windows migrieren.

Der Stadtrat hat gegen das freie Betriebssystem gestimmt und bis 2020 soll auf der Basis von Windows „stadtweit einheitlich marktübliche Standardprodukte“ eingesetzt werden.

Dies bedeutet das Aus für „LiMux“, einer Linux-Distribution, die auf über 15000 städtischen PC’s läuft und seinen Dienst verrichtet. Mit dem Schritt auf freie Software zu setzen, hat München weltweit Aufmerksamkeit erregt und positive Resonanz erhalten. Doch bereits kurze Zeit nach der Migration häufte sich die Kritik an dem neuen System. Mitarbeiter der Stadtverwaltung klagten über Inkompatibilität und einer ungewohnten Benutzeroberfläche. Dennoch hielt man an LiMux fest und bot den Mitarbeitern Kurse und Schulungen an um mit dem neuen System auch korrekt arbeiten zu können.

Alle Vorteile die freie Software mit sich bringt, wie zum Beispiel der Entfall teurer Lizenzgebühren, Stabilität, Anpassungsfähigkeit, Sicherheit, und und und… haben am Ende nicht überzeugt.

Auch gab es in den letzten Tagen viele Stimmen aus der Linux Gemeinde. Mehr dazu und eine Mail von der Free Software Foundation findet Ihr bei Call-a-Tux!

Ob Microsoft Windows wirklich die richtige Lösung für die Stadtverwaltung München darstellt bleibt abzuwarten.

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  • Frickler

    War schon lange überfällig.

  • Dirk

    Kann man nicht einfach jede Behörde oder Firma verklagen die Bürgerdaten auf ein unsicheres, spionagefreundliches System speichert ?